Apaedo
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Methode

Misserfolg und Frustration bedeuten negativen Stress, bilden Lernblockaden und können zu körperlichen und seelischen Krankheiten führen.

 


 
Wir arbeiten kindzentriert nach dem Prinzip des Dialogs. Heilpädagogik nach APÄDO arbeitet umfassend und gezielt und findet auch bei langweiligen aber notwendigen Übungen noch zündende Funken der Motivation, denn nur in einer positiven, entspannten und auch humorvollen Atmosphäre können Veränderungsprozesse positiv wirksam werden.  Nicht  die Programme stehen im Vordergrund, sondern das Kind und die Freude und Motivation, im Wahrnehmen der eigenen Erfolge.
Aufbauende Übungen fördern die Selbständigkeit und somit die Sicherheit und das Selbstvertrauen.

Je nach Schwerpunkt der Förderung setzen wir ein motorisches Training ein; und / oder ein Wahrnehmungs- und Teilleistungstraining, kombiniert mit den aktuellen Anforderungen der Schule.
In Abhängigkeit von der Problemlage und Alter des Kindes werden Lernprogramme eingesetzt und dabei die Gesamtpersönlichkeit des Kindes in seinem sozialen Umfeld gefördert.

Unser bio-psycho-sozialer Ansatz, verknüpft mit dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung und aktuellen Therapieprogrammen, ermöglicht uns ein optimales und individuelles Förderprogramm zu erstellen.
Der wissenschaftliche Ansatz bestätigt eine Vielfalt der Methoden, die im Einzelfall, unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes des Kindes, optimiert werden können.

Ablauf:

  • Differentialdiagnostische Abklärung Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Problemanalyse: Bio-psycho-sozial, heilpädagogische Diagnostik
  • Ausarbeitung eines individuellen Förderplans flexibel, zielorientiert, ganzheitlich, heilpädagogisch
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Schule
  • Teamarbeit und Supervision

 

 

Philosophie

Die Anforderungen an unsere Kinder steigen von Jahr zu Jahr und trotz des hohen wissenschaftlichen Anspruchs der Pädagogik, werden die Probleme der Kinder nicht weniger. Viele Kinder und Jugendliche haben bereits ein so hohes Arbeitspensum zu leisten, sodass sie schon früh die Freude am Lernen verlieren.
Lernen aus Neugier und Lernen am eigenen Erfolg bedeuten eine hohe Motivation, stärken das Selbstwertgefühl und fördern die Selbständigkeit.
Misserfolg und Frustration bedeuten negativen Stress, bilden Lernblockaden und können zu körperlichen und seelischen Krankheiten führen.

 



Eltern wissen oft nicht mehr, wie und wo sie sich im Therapiedschungel orientieren sollen. Viele Angebote versprechen schnelle Hilfe und vereinzelte Therapieprogramme werden allen Kindern gleichsam übergestülpt.

Wir betrachten jedes Kind als individuell mit differenziert gearteten Bedürfnissen, Besonderheiten und Problemen. Die Wahrnehmung des Menschen im Kontext seiner Gesamtsituation und unter Berücksichtigung seiner Entwicklungsgeschichte garantiert, dass Ihrem Kind ein optimal abgestimmtes Therapieprogramm zukommt.Read More

 

Ein heilpädagogischer und ganzheitlicher Ansatz in der Praxis

Über Spiel, Spaß und Bewegung führen wir Kinder und auch Jugendliche auf eine neue motivationale Ebene des Lernens und zu einer neuen Betrachtungsweise der Lernmaterialien und der Lernsituation. Durch den ganzheitlichen Einsatz aller Sinne werden blockierte Ressourcen frei und neue Lernstrategien können aufgebaut werden. Eigene Erfolge geben wieder Sicherheit, bestärken das Selbstvertrauen, wirken sich positiv auf die Gesamtleistung und Gesamtsituation aus und führen in die Selbständigkeit.
Viele Eltern und mit ihnen auch die Kinder, Jugendlichen und ihre Lehrer haben mit Lern- und Schulproblemen zu kämpfen und stellen sich die Frage nach geeigneter Hilfe. Wohin soll ich mich wenden und kann ich darauf vertrauen, auch die richtige Entscheidung in meiner Therapiewahl  zu treffen? Eine Vielzahl von Trainings- und Therapieangeboten stehen zur Verfügung und oftmals bedürfte es einer Kombination aller Angebote, um den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes gerecht zu werden. Doch in der Realität steht den Eltern und dem Kind wenig Zeit zur Verfügung, um zusätzliche Angebote in Anspruch nehmen zu können. Das bedeutet, dass das Therapie- oder Trainingsangebot so viel als möglich beinhalten sollte,  um dem Kind oder Jugendlichen in seiner jeweiligen Situation helfen zu können. Doch kann es eine pädagogisch-therapeutische Institution geben, die sowohl die psychosoziale, entwicklungsmotorische Entwicklung des Kindes betrachtet, hier heilpädagogisch tätig wird und die Kombination zum Schulalltag herstellt?
Eine dieser Fragen war wohl ausschlaggebend dafür, dass sich Pädagogen, Mediziner und Psychologen zusammensetzten und einen Studienzweig etablierten, der sogenannten Heilpädagogik, indem die grundlegenden notwendigen Zusammenhänge über hemmende, krankmachende und -fördernde Faktoren in der Entwicklung eines Kindes zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise führten. Dieser bio-psycho-soziale Ansatz ist keine neue Methode, sondern ein notwendiger theoretischer und auch praktischer Zugang, wenn man den Anspruch erhebt, ganzheitlich arbeiten zu wollen. Wir können einen Menschen nicht teilen in Körper, Seele und Geist und dementsprechend können wir nicht mit 'Einzelteilen' arbeiten, ohne Bezug zu nehmen auf das Gefühl, die Leistung und die Situation in der das Kind lebt.
Zusätzlich zu einem fundierten Grundwissen ist es notwendig, mit einer Vielfalt an Methoden und Möglichkeiten sich den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen zu nähern, um individuell arbeiten zu können. Heilpädagogik ist auch die Suche nach neuen Wegen, wenn Prozesse nicht in Gang kommen, ins Stocken geraten oder vorzeitig abbrechen. Das bedeutet, dass neue Perspektiven für Kind und Erzieher in einer oft als aussichtslos empfundenen Situation eröffnet werden.
Im Institut Apädo verbinden sich nicht nur die theoretischen Überlegungen, sondern auch Praxiskenntnisse aus verschiedenen Berufsbildern, womit ein weiterer wichtiger Austausch an Informationen stattfindet. Das Team an TherapeutInnen und TrainerInnen arbeitet nach dem Apädo-holistic-programm, welches auf heilpädagogischen Grundprinzipien aufgebaut ist. Weiters haben Teambesprechungen und Fallsupervisionen einen sehr hohen Stellenwert in unserer Arbeit, denn nur so ist eine ständige Überprüfung der eingeschlagenen Wege und Auswahl der Methoden möglich.

Am Beginn unserer Arbeit steht eine differentialdiagnostische Abklärung, denn ein und dasselbe Symptom kann völlig unterschiedliche Ursachen haben und somit auch unterschiedliche Vorgangsweisen verlangen. Lernprobleme und Verhaltensveränderungen können multikausal bedingt sein, das bedeutet, dass es sehr viele Möglichkeiten und Ursachen gibt, die den Kindern, den Eltern und Lehrern Schwierigkeiten bereiten. Jedes Problem des Kindes unterscheidet sich vom anderen durch die persönliche Entwicklungs- und Lerngeschichte, die Familiensituation, die Schul- und Lernsituation und vom Zusammentreffen vieler unterschiedlicher Ereignissen. Genauso unterschiedlich wie sich ein Ereignis auf die Gesamtpersönlichkeit des Kindes auswirkt, genauso individuell muss auch in der Therapie auf das jeweilige Problem eingegangen werden. Ein falsches Trainingsangebot für das Kind bedeutet sehr wertvolle Zeit zu verlieren, in der das Kind den Rest an Motivation verliert und das Vertrauen in die eigene Leistung. Nicht jedes Kind mit Lernproblemen hat eine Legasthenie und nicht jedes Schulproblem muss zu einer Sekundärproblematik und Verhaltensauffälligkeiten führen.

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden sind unsere heilpädagogischen Methoden äußerst vielfältig; Spieltherapie, Konzentrationstraining, Förderung des Selbstvertrauens, Kommunikationstraining, Teilleistungs- und Wahrnehmungstraining, Motivationssteigerung.......bis hin zu gezielten Förderprogrammen im Bereich der Psychomotorik, Steigerung der Selbstkompetenz, Entwicklung neuer Lernstrategien, Lese und Rechtschreibtraining, Rechentraining und außerdem die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes in seinem sozialen Umfeld umfasst.
Es werden jedoch bei allen Interventionen die neuesten Erkenntnisse über Informationsverarbeitung beachtet. So zum Beispiel die Tatsache, dass Emotionales dem kognitiven Prozess vorangeht, ihn fördert oder verhindert und die weitere Verarbeitung im Nervensystem begleitet. Das bedeutet so viel wie: Lernen muss Spaß machen und Interesse und Neugier wecken, um produktiv zu sein. Denn 'chemische Boten', die durch Emotionalität hervorgerufen werden, sind in der Lage, höchste Aktivität auszulösen oder ganze Bereiche zu blockieren.
Weiters wird bei Kindern mit Lernschwierigkeiten jegliche Art der Zusammenarbeit mit Lehrern angestrebt. Durch Kooperation mit der Schule, wird es beispielsweise häufig möglich, dem Kind sofort weitere Frustrationserlebnisse zu ersparen, da sich die Aufmerksamkeit des Lehrers auf die Stärken des Kindes konzentrieren kann, bis die heilpädagogische Therapie größere Veränderung bewirkt und es somit eine enorme Entlastungsfunktion für das Kind bedeutet.
Die Zusammenarbeit mit Eltern besteht im Falle von Kindern mit Lernschwierigkeiten aus einer Beratung über Optimierungsmöglichkeiten der häuslichen Lernsituation, über Übungs- und Trainingsmöglichkeiten für zu Hause, die auch noch Spaß machen können und aus Gesprächen und Beratung über das, was den Eltern Sorge bereitet.

 

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